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Rund um die Ostsee reihen sich einige der schönsten Hafen- und Hansestädte Europas aneinander. Auf deutscher Seite prägen Lübeck, Rostock, Kiel, Wismar, Stralsund und Greifswald die Küste, während im Norden und Osten Metropolen wie Kopenhagen, Stockholm, Helsinki, Tallinn, Riga und Danzig locken. Geschichte, Backsteingotik und maritimes Flair verbinden sie alle.

LandBekannteste Ostseestädte
DeutschlandLübeck, Rostock, Kiel, Stralsund, Wismar, Greifswald
DänemarkKopenhagen (an der Öresundküste)
SchwedenStockholm, Malmö, Kalmar, Visby
FinnlandHelsinki, Turku, Kotka
PolenDanzig (Gdańsk), Gdingen, Stettin
BaltikumTallinn (Estland), Riga (Lettland), Klaipeda (Litauen)
RusslandSankt Petersburg, Kaliningrad

Welche Städte an der Ostsee lohnen sich?

Besonders lohnen sich die alten Hansestädte mit ihrer Backsteingotik und die nordischen Hauptstädte am Wasser. Wer das Flair der Ostsee in einer einzigen Stadt erleben will, ist in Lübeck richtig – der „Königin der Hanse“. Wer Großstadt und Meer kombinieren möchte, findet in Kopenhagen, Stockholm und Helsinki die wohl charmantesten Metropolen Nordeuropas.

Was die Städte rund um das Baltische Meer verbindet, ist ihr maritimes Erbe: Über Jahrhunderte hinweg lebten sie vom Seehandel, viele waren Mitglieder der Hanse. Einmalige Häfen, historische Bauwerke, lebendige Marktplätze und eine eigenständige Küstenküche erwarten Besucher überall. Auf deutscher Seite reihen sich in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern viele Städte direkt entlang der Küste – ideal verbunden über den berühmten Ostseeküsten-Radweg, der die schönsten Orte miteinander verknüpft. Wer es bequemer mag, erreicht viele dieser Städte auch per Kreuzfahrt: Die Ostsee zählt zu den beliebtesten Kreuzfahrtgebieten Europas, und die Routen verbinden binnen weniger Tage mehrere Hauptstädte. Mehr zu Reisemöglichkeiten und Unterkünften finden Sie auf der Übersicht Reise & Tourismus an der Ostsee.

Welche deutschen Ostseestädte sollte man kennen?

Die wichtigsten deutschen Ostseestädte sind Lübeck, Rostock und Kiel, ergänzt um die UNESCO-Welterbestädte Wismar und Stralsund sowie das universitätsgeprägte Greifswald. Am besten beginnt man die Tour in Lübeck, das in der gleichnamigen Bucht liegt. Die Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe; Lübecker Dom und Petrikirche ragen majestätisch empor, und das Holstentor ist als einstiges Stadttor das berühmteste Wahrzeichen der Stadt – Sinnbild der ganzen Hanse.

Etwas weiter östlich liegt die Hansestadt Wismar mit ihrer wunderbar erhaltenen historischen Altstadt. Im Mittelpunkt stehen die mächtigen Kirchen St. Marien, St. Georgen und St. Nikolai, dazu der Fürstenhof und der weitläufige Marktplatz mit der Wasserkunst und dem Rathaus. Am Hafen erinnert das Wassertor als eines der letzten Überreste der Stadtbefestigung an die Wehrhaftigkeit vergangener Zeiten. Nahe der Insel Rügen folgt Stralsund, ein Paradies für Liebhaber mittelalterlicher Backsteingotik: Alter Markt, Rathaus und der markante Turm der Nikolaikirche prägen das Bild, im Hafen liegt unter anderem die berühmte „Gorch Fock“ vor Anker. Nicht weit entfernt zeigt Greifswald mit seinem zentralen Marktplatz, dem Rathaus und dem Pommerschen Landesmuseum das Bild einer lebendigen Universitäts- und Hansestadt; das Naturschutzgebiet bei der Klosterruine Eldena lädt zum Wandern ein.

Als größte Hafenstadt der deutschen Ostseeküste ist Rostock mit dem Seebad Warnemünde ein wichtiger Knotenpunkt – von hier starten zahlreiche Kreuzfahrten. Kiel wiederum ist als Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins und Austragungsort der weltberühmten Kieler Woche das Tor zur dänischen und skandinavischen Ostsee. Wie eng all diese Städte mit dem Seehandel des Mittelalters verbunden sind, vertieft die Übersicht zur Geschichte der Ostsee.

Welche Metropolen liegen an der Ostsee?

Die großen Metropolen der Ostsee sind die nordischen und baltischen Hauptstädte: Kopenhagen, Stockholm, Helsinki, Tallinn und Riga. Kopenhagen, die dänische Hauptstadt, liegt an der Öresundküste und verbindet königliche Schlösser, den bunten Hafen Nyhavn und eine entspannte Fahrradkultur zu einem der beliebtesten Städtereiseziele Europas. Über die Öresundbrücke ist das schwedische Malmö in kürzester Zeit erreichbar.

Stockholm, die schwedische Hauptstadt, erstreckt sich auf 14 Inseln zwischen Ostsee und Mälarsee und gilt als „Venedig des Nordens“. Die mittelalterliche Altstadt Gamla Stan, das Königliche Schloss und die weitläufige Schärenlandschaft vor den Toren der Stadt machen sie unverwechselbar. Helsinki, Finnlands Hauptstadt, beeindruckt mit klassizistischer Architektur rund um den Senatsplatz, einem lebhaften Markthafen und der in den Fels gesprengten Felsenkirche. Auf der anderen Seite des Finnischen Meerbusens liegt mit Tallinn eine der besterhaltenen mittelalterlichen Altstädte Europas, während Riga an der Düna für seinen einzigartigen Jugendstil bekannt ist. Im äußersten Osten schließlich liegt mit Sankt Petersburg eine der prachtvollsten Residenzstädte überhaupt, gegründet als „Fenster zum Westen“. Zwischen Polen und Litauen reiht sich mit Danzig, Stettin und Klaipeda eine ganze Kette traditionsreicher Hafenstädte aneinander.

Welche Küstenregionen prägen die Ostsee?

Die Ostseeküste ist nicht nur eine Folge von Städten, sondern auch von charakterstarken Küstenregionen. In Deutschland prägen die Lübecker Bucht, die Mecklenburgische Ostseeküste mit ihren traditionsreichen Seebädern und die vorpommersche Boddenlandschaft das Bild. Die flachen, geschützten Boddengewässer hinter den Inseln sind ein einzigartiges Naturphänomen und ein Paradies für Wassersportler und Vogelbeobachter.

Weiter nördlich gehen die Küsten in Skandinavien in zerklüftete Schärenlandschaften über – tausende kleiner Felseninseln vor Stockholm, Turku und an der finnischen Südküste. Im Osten dagegen dominieren lange, helle Sandstrände, etwa entlang der polnischen und baltischen Küste sowie auf der Kurischen Nehrung bei Klaipeda und Kaliningrad. Jede dieser Regionen hat ihren eigenen Charakter, doch alle verbindet das vergleichsweise milde Brackwasser der Ostsee, das im Hochsommer angenehme Badetemperaturen erreicht. Welche Eilande dazwischen liegen, zeigt die Übersicht der Inseln der Ostsee mit bekannten Zielen wie Rügen, Usedom, Bornholm und Gotland.

Wie plant man eine Ostsee-Städtereise?

Eine Ostsee-Städtereise plant man am besten entlang einer Achse – entweder per Auto und Rad an der deutschen Küste oder per Schiff von Hauptstadt zu Hauptstadt. Für die deutsche Ostseeküste bietet sich eine Route von Lübeck über Wismar, Rostock, Stralsund und Greifswald an, die sich gut mit Abstechern auf die vorgelagerten Inseln verbinden lässt. Der durchgehende Ostseeküsten-Radweg macht es möglich, viele dieser Orte ohne Auto zu erkunden.

Wer mehrere Länder in einer Reise erleben möchte, greift zur Kreuzfahrt: Die beste Reisezeit für Ostsee-Kreuzfahrten liegt zwischen Mai und Oktober, wenn die Tage lang und mild sind. Klassische Routen verbinden Kopenhagen, Stockholm, Helsinki und Tallinn, oft mit Start in Kiel, Warnemünde oder Hamburg. Für individuelle Reisen empfiehlt es sich, Anreise und Unterkunft frühzeitig zu buchen, da die Hauptsaison im Hochsommer stark nachgefragt ist. Eine ausführliche Orientierung zu Unterkünften, Urlaubsarten und Anreise bietet der Bereich Reise & Tourismus.

Welche ist die größte Stadt an der Ostsee?
Zu den größten Städten direkt oder unmittelbar an der Ostsee zählen Sankt Petersburg, Stockholm, Kopenhagen, Helsinki und Danzig. Auf deutscher Seite ist Kiel als Landeshauptstadt zusammen mit Rostock die bevölkerungsreichste Ostseestadt.
Welche deutsche Ostseestadt ist am schönsten?
Das ist Geschmackssache, doch Lübeck mit seinem Holstentor und der Welterbe-Altstadt sowie die Backsteingotik-Städte Wismar und Stralsund gelten als besonders sehenswert. Für Strandnähe und maritimes Flair sind Rostock-Warnemünde und Kiel beliebt.
Welche Hauptstädte liegen an der Ostsee?
Direkt oder sehr nah an der Ostsee liegen die Hauptstädte Kopenhagen (Dänemark), Stockholm (Schweden), Helsinki (Finnland), Tallinn (Estland) und Riga (Lettland). Diese fünf Metropolen werden häufig auf einer einzigen Kreuzfahrt kombiniert.
Welche Ostseestädte gehörten zur Hanse?
Zahlreiche Ostseestädte waren Mitglieder der Hanse, darunter Lübeck als ihr Vorort, Wismar, Rostock, Stralsund und Greifswald in Deutschland sowie Danzig, Riga, Tallinn und Visby. Ihr gemeinsames Erbe ist die typische norddeutsch-baltische Backsteingotik.

Ob Hansestadt mit Backsteingotik oder skandinavische Metropole am Wasser – die Städte rund um das Baltische Meer bieten eine außergewöhnliche Dichte an Geschichte und Kultur. Wer seinen Ostsee-Urlaub planen möchte, findet im Reise- und Tourismusbereich alle Bausteine von der Unterkunft bis zur passenden Reiseroute.