


Kaliningrad
Neue Wohngebäude (Kaliningrad)(Bild Quelle: Wikipedia) | Die Stadt Kaliningrad (früher Königsberg) liegt in der gleichnamigen russischen Exklave an der Ostsee zwischen Polen und Litauen. Die Stadt ist Verkehrsknotenpunkt sowie Wirtschafts- und Kulturzentrum mit Universitäten, Hochschulen, Forschungsinstituten, Theater und Museen. |
Die Stadt Kaliningrad hat 434.954 vorwiegend russische Einwohner und ist nach 1945 auf dem Boden der im 2. Weltkrieg fast vollständig zerstörten deutschen Stadt Königsberg entstanden, die früher die Hauptstadt Ostpreußens war. Kaliningrad ist die westlichste Großstadt Russlands am Fluss Pregel (Pregolja), der durch Kaliningrad fließt und westlich der Stadt ins Frische Haff mündet. Dieses wiederum wird durch die schmale Halbinsel der Frischen Nehrung von der Ostsee abgegrenzt. Der am 15. November 1901 eröffnete Königsberger Seekanal verbindet die Stadt mit dem 50 Kilometer entfernten Pillau (Baltijsk) und mit dem offenen Meer. Im Norden und Westen grenzt die Stadt an die Halbinsel Samland, im Osten und Süden an die Pregelniederung. Die Stadt ist ein bedeutendes Wirtschafts- und Industriezentrum, das über einen Kanal mit dem eisfreien Vorhafen Baltijsk an der Ostsee verbunden ist. Zu den bedeutendsten Wirtschaftsbereichen gehören unter anderem die chemische Industrie, der Maschinenbau, die Möbelindustrie und die Herstellung von Musikinstrumenten. Kaliningrad ist als ganzjährig eisfreier Seehafen ein wichtiger russischer Standort für die Werftenindustrie. Kaliningrad wird vorwiegend auf Kreuzfahrten oder durch Ausflugsgäste aus anderen Gegenden der Ostsee besucht. | |








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