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Saaremaa Sehenswürdigkeiten

Saaremaa Sehenswürdigkeiten


Bockwindmühle in Ohessaare, Sõrve
(Bild Quelle: Wikipedia)

Von architektonischem Interesse ist die Arensburg in Kuressaare, die 1380 vom Deutschen Orden erbaut wurde.

Ende des 14. Jahrhunderts wurde die quadratisch angelegte Festung mit trutzigen Schutzwällen versehen. Überragt wird die Burg vom 29 Meter hohen Turm „Pikk Hermann“. Heute befindet sich in dem Komplex das Saaremaa-Museum.

Nordöstlich von Valjala (Wolde) stößt man auf imposante Reste einer Festung aus der Zeit vor der Christianisierung durch den Deutschen Orden. Im Grundriss bildet der bis zu acht Meter hohe Steinwall ein breites Oval. Unweit der Festung steht die Valjala-Martini-Kirche. Sie ist die älteste Kirche der Insel. Eine der ältesten Steinkirchen Estlands und die größte auf der Insel ist in Pöide zu finden.

Typisch für das Landschaftsbild von Saaremaa sind die vielen Windmühlen, von denen einige gut erhaltene Exemplare zu sehen sind. Gleich fünf Windmühlen nebeneinander findet man bei Angla im Norden der Insel; weitere stehen in Metsküla und Ohessaare. Der 18 Kilometer von Kuressaare in einem Wäldchen bei Kaali gelegene Meteoritenkrater ist eine Sensation. Umgeben von einem 16 Meter hohen Erdwall mit einem Durchmesser von 110 Metern liegt ein seltsam grünlicher Tümpel. Im weiteren Umfeld des Einschlagkraters befinden sich mehrere weitere Nebenkrater.

Über den geheimnisvollen Meteoriten, der von 4.000 Jahren eingeschlagen haben soll, kursieren unter den Einheimischen mehrere Mythen und Sagen. So soll die Erde hier einen ausschweifenden Gutsherren nach einer zügellosen Orgie samt Gutshof und Gesellschaft verschlungen haben. Eine Besichtigung lohnt sich, denn nicht häufig stößt man auf einen Meteoritenkrater.
 
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