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Hiddensee Insel

Hiddensee


Steilufer auf der Insel Hiddensee
(Bild Quelle: Wikipedia)

Die zum Bundesland Mecklenburg-Vorpommern gehörende Insel hat eine Fläche von rund 19 qkm und liegt westlich von Rügen in der Ostsee .

Die als Seebad berühmte Sandinsel hat etwa 1.100 Einwohner und ein großes Naturschutzgebiet. Die Insel ist autofrei.

Seit dem 7. Jahrhundert soll die Insel von slawischen Stämmen besiedelt worden sein. Der erste Hafen der Insel entstand Anfang des 14. Jahrhunderts.


Vitte ist der Hauptort und zugleich der Mittelpunkt der Insel. In Vitte steht das älteste noch erhaltene Haus der Insel, das Hexenhaus. Darüber hinaus befindet sich in Vitte das Zeltkino und die Seebühne Hiddensee. Südlich von Neuendorf liegt das Vogelschutzgebiet „Gellen“, das für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist.

Grieben ist das älteste und kleinste Dorf im Norden der Insel, am östlichen Rand des Hochlandes von Hiddensee.

Der Ort Kloster hat seinen Namen vom ehemaligen Kloster der Zisterzienser, das vom 13. bis 16. Jahrhundert in der Nähe des heutigen Hafens von Kloster lag. Es wurde mit der Reformation aufgelöst. Heute gilt Kloster mit dem Gerhart-Hauptmann-Haus, der Inselkirche und dem Inselfriedhof mit den Grabstätten von Gerhart Hauptmann, Käthe Kruse und Gret Palucca als das kulturelle Zentrum von Hiddensee. Es liegt direkt am Hochland, dessen höchste Erhebung der Dornbusch ist. In Kloster befindet sich auch das Institut für Ökologie der Universität Greifswald .

Auf Hiddensee ist das Angebot an Ferienwohnungen besonders groß, vor allem in und um Vitte und Kloster. Ruhesuchende finden abseits der beiden Orte aber schöne Flecken. Zelten ist auf der Insel nicht gestattet. Für Einkäufe gibt es Läden und Supermärkte.
 
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