Die finnischen Åland-Inseln in der Ostsee gehören zur gleichnamigen Provinz Finnlands.
Sie genießen weitgehende Selbstverwaltung. Der Hauptort der Inseln ist
Mariehamn mit gut 10.000 Einwohnern. Mit einer Fläche von 1.526 qkm zählt die Inselgruppe etwa 27.000 Einwohner. Von den insgesamt über 6.000 Inselchen sind 60 bewohnt.
Auf den Inseln wird Schwedisch und Finnisch gesprochen. Ihre Wirtschaft wird vom Tourismus und Schiffsverkehr bestimmt. Die Währung ist der Euro, wie im finnischen
Kernland.
Die Inselgruppe ist flach; die höchste Erhebung auf der Hauptinsel beträgt 129
Meter. Auf den Åland-Inseln ist es im Sommer kühler und im Winter milder als auf dem
finnischen Festland. Die Inselgruppe gilt als sonnigste Region Finnlands. Der
jährliche Niederschlag liegt bei durchschnittlich 551 mm pro Jahr und ist damit
geringer als auf dem schwedischen und dem finnischen Festland.
Die Inseln bestehen durchgehend aus Felsen, wobei es sich zum größten Teil um
die rötliche Abart des Granit „Rapakiwi“ handelt, der aber in den östlichen Teilen
der Inselgruppe in grauen Gneis oder Granit übergeht.
Im Sommer verzeichnet Åland traditionell ein großes Fremdenverkehrsaufkommen.
Der Tourismus ist bereits seit vielen Jahren der stärkste Wirtschaftsfaktor der Inseln. Es
bestehen gute Verkehrsanbindungen, insbesondere nach Stockholm und Turku.